Am Freitag ging es in dem Dorf Playa de Arinaga hoch her. Obwohl das Fest erst 1995 eingeführt wurde, steigt die Beliebtheit der „Vara del Pescao“ von Jahr zu Jahr. Und so sah man auch an diesem Tag wieder Tausende mit ihren mitgebrachten Grills, Kühltaschen und Cerveza fresca (kühles Bier), die am Strand ihr Lager aufschlugen und gemeinsam zu Ehren der Fischer feierten und tanzten. Offizieller Beginn war um 18.00 Uhr als tiefe Klänge aus Riesenschnecken so wie einst in vergangener Zeit die Ankunft der Fischerboote ankündigte und die Dorfbewohner an den Strand kamen um frischen Fisch zu kaufen. An diesem Tag war auch Fisch in dem kleinen Boot, insgesamt wurden zwischen 1500 und 2000 kg Sardinen unter den Besuchern verteilt.
Nachdem viele Hände das kleine Fischerboot an Land gezogen hatten, setzte es seinen Weg, begleitet von Musikern mit typisch kanarischen Instrumenten, auf der Promenade fort. Immer voran die „Marktschreier“ die auf Ihren Schneckenhäusern die Ankunft der Fischer ankündigten.
Viele Canarios waren inzwischen mit ihrer Familie und ihren Freunden an den Strand gekommen, wo Sie ebenfalls frischen Fisch oder Muscheln grillten. Immer wieder traf man auf Folkloregruppen, die für eine ausgelassene Stimmung sorgten. Den Abschluss bildete dann um Mitternacht ein großes Feuerwerk. Zu den Besucherzahlen gibt es noch keine offizielle Verlautbarung, im letzten Jahr waren es 25.000 und es gibt nicht wenige die glauben, dass in dieses Jahr ein neuer Besucherrekord erreicht wurde.
Um ca. 15.15 Uhr (Kanarische Zeit) zitterten im Süden von Gran Canaria die Wände. Laut dem Geografischem Landesbehörde hatte das Beben eine Stärke von 3, 4 auf der Richter-Skala und gehörte damit in die Kategorie “leichtes Beben”. Das Epizentrum war Maspalomas. Doch obwohl es laut den Zahlen ein leichtes Beben war, ist es doch schon etwas anderes es am eigenen Leib zu spüren. Es war kein kurzer Stoß, sondern ein Wackeln was über mehrere Sekunden ging. Jetzt schau ich schon immer aufs Meer, ob ein Tsunami nachkommt, aber Gott sei Dank ist nichts zu sehen! Dann noch ein schönes Grillen heute abend!
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Bei der Ausgrabungsstelle „Cuatro Puertas“ (Vier Tore) handelt es sich um ein Gebiet mit ca. 20 Höhlen der Altkanarier, teils sehr gut, teils aber auch sehr schwer zugänglich. Die Wohn- und Kultstätte liegt in ca. 300 Meter Höhe auf einem Berg in der Nähe von Telde. Und ich muss zugeben, dass ich wirklich beeindruckt war, von dem was es dort zu sehen gibt und was die Ureinwohner damals mit einfachsten Werkzeugen geleistet haben.
Dann schauen Sie sich doch mal unsere neue Übersicht über die schönsten Feste auf Gran Canaira an. Die schönsten Feste auf Gran Canaria …und viel Spaß beim Feiern!
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