Das Fischerdorf Arguineguin

Wenn man auf Gran Canaria landet und den Namen Arguineguin das erste Mal sieht, hat man stark das Gefühl einer Sprechübung gegenüber zu stehen. Und in der Tat muss man meist etwas üben, bevor man den Namen des kleinen Dorfes einigermaßen aussprechen kann. In historischen Dokumenten taucht der Arguineguin das erste Mal 1492 auf, also just in dem Jahr als Kolumbus sich aufmachte den Weg nach Indien zu finden und dabei Amerika entdeckte. Abschließend wurde es nie nicht vollständig geklärt wer der Namensgeber ist, einige behaupten das es die Guanchen (Ureinwohner der Kanaren) waren, in deren Sprache der Name „Stilles Wasser“ bedeutet. Andere wiederum sagen, dass er aus dem Baskischen kommt wo Argin-Egin „Gib mir das Licht“ bedeutet.


Promenade in Arguineguin Arguineguin ist ein Fischerdorf, welches zwar noch ein paar vereinzelte Fischer aufweisen kann, dass aber mittlerweile größtenteils vom Tourismus lebt. Hier sind es vor allem die Skandinavier, die dieses windgeschützte Fleckchen in ihr Herz geschlossen haben. Der Hauptstrand ist groß und gepflegt, das Wasser klar und für alle die das Meer genießen möchten, eine helle Freude. Abends ist die Promenade zu empfehlen, hier sollte man unbedingt auf einer der Restaurantterrassen den fangfrischen Fisch und den herrlichen Meerblick genießen.

Der lebhafteste Tag von Arguineguin ist der Dienstag, an dem hier einer der größten Märkte der Insel stattfindet. Wer mal Lust auf einen Perspektivenwechsel hat, der könnte das Auto stehen lassen und die Bootsverbindung zwischen Arguineguin, Puerto Rico und Mogan nutzen und die beeindruckende Küstenlandschaft genießen.

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