Puerto de Mogan – das kleine Venedig von Gran Canaria

Gran Canaria - Puerto de Mogan

Wasserkanäle durchziehen Puerto de Mogan und erinnern an Venedig

Puerto de Mogan liegt im Südwesten von Gran Canaria und ist sowohl für Urlauber als auch für viele Einheimische das schönste Dorf der Kanareninsel. Aber was hat das mit Venedig zu tun, werden Sie sich fragen. Nun, wenn die Canarios ihr Puerto de Mogan mit der berühmten Stadt in Italien vergleichen, dann geschieht dies auf Grund mehrerer Dinge: zum Einen sind da die zahlreichen Wasserkanäle zu nennen, die vom Hafen in den Ort führen und zum Anderen die Brücken über eben diese Kanäle. Es gibt zwar nicht die singenden Gondoliere, aber was nicht ist kann ja noch kommen ;) Nein, Spaß beiseite, das Dorf Mogan ist wirklich sehenswert, nicht nur wegen der Kanäle, sondern auch wegen den kleinen, malerischen Gassen und dem Charme der alten Fischerhäuser die liebevoll restauriert wurden.

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Blütenpracht im ehemaligen Fischerdorf Puerto de Mogan auf Gran Canaria

Unglaublich beeindruckend und faszinierend sind die mit Bougainvilleas bewachsenen Steinbögen die zahlreiche Häuser in der Hafengegend miteinander verbinden. Puerto de Mogan hat früher vom Fischfang gelebt und vereinzelt gibt es ihn noch immer, der kanarischen Fischer der früh morgens auf das Meer raus fährt. Doch die meisten Bewohner haben relativ schnell erkannt, dass mit dem Tourismus auch gutes Geld zu verdienen ist und so entstanden viele kleine Geschäfte und Restaurants, die den zahlreichen Urlauber aus Zentraleuropa mit kulinarischen Leckereien den Tag versüßen oder ihm gerne ein Andenken an den schönen Urlaub verkaufen.

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Einer der schönsten Häfen auf Gran Canaria - der Hafen von Puerto de Mogan

Sehenswert ist auch der große Hafen, der vor Jahren erweitert wurde und sich in verschiedene Teile gliedert. Da gibt es den Yachthafen mit beeindruckenden Yachten aus allen Ländern der Welt, die Bootsreparaturwerft und den Fischereihafen mit den Fischerbooten.
Für passionierte Angler gibt es die Möglichkeit ein Boot zum Hochseefischen zu mieten, u.a. kann man zu bestimmten Jahreszeiten den berühmten Blue Marlin zu angeln. Allerdings muss man wissen, dass der Blaue Marlin mittlerweile zu den bedrohten Fischarten gehört und nicht geangelt werden sollte. Vielleicht langt ja auch wenn man sich Taucherbrille und –flossen anlegt und das imposante Tier einfach beim Schwimmen beobachtet.

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Wer Lust auf etwas Ungewöhnliches hat, der kann am Ende des Kais ein U-Boot zur Erkundung der Unterwasserwelt buchen. Die Fahrt dauert etwa ein Stunde und ist für viele ein besonderes Erlebnis. Eine weitere Möglichkeit eines Bootsausflugs bieten die Fähren die von Puerto de Mogan über Puerto Rico nach Arguineguin fahren. Und wer es noch ursprünglicher mag, der kann sich am Strand auch ein „Piragua“ leihen. Das ist ein „offenes Kajak“ für eine oder auch für zwei Personen und macht einfach Riesenspaß.

Fazit: In der Tat erinnert Puerto de Mogan wirklich ein wenig an Venedig in Italien. Wie auch immer man das sieht, Puerto de Mogan hat sich auf alle Fälle eine ganz eigene Identität erschaffen, romantisch, verspielt und hebt sich dadurch positiv von den Touristenhochburgen Playa del Ingles und Puerto Rico ab. Wer das kleine Dorf noch nicht kennt, sollte unbedingt mal vorbei schauen, es lohnt sich.

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