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Fuerteventura

„ Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer tun wollest. Tu sie jetzt.“

Mit der Fähre von Gran Canaria nach Fuerteventura und Lanzarote

Die Nachbarinsel Fuerteventura liegt nur ca. 3 Stunden von Gran Canaria entfernt und ist eine tolle Idee für einen spannenden Ausflug. Hier beschreibe ich ein klein wenig meine Reise mit dem Motorrad von Gran Canaria nach Fuerteventura und weiter bis nach Lanzarote.

Nach Fuerteventura

Diese Tour hatte ich schon seit längerem in meinem Kopf und an diesem Wochenende war es endlich soweit.  Mit meiner mattschwarzen Harley fuhr ich früh morgens zum Hafen von Las Palmas de Gran Canaria. Ziel war die dickbauchige Fähre Armas, die bereits fleissig Autos und Motorräder in ihren mächtigen Schlund verlud. Die Tickets kann man entweder zuvor in jedem Reisebüro reservieren oder auch vor Ort kaufen, das Verkaufsbüro ist direkt an der Verladestelle im Hafen. Residenten bekommen übrigens einen Rabatt. Die Überfahrt startete um 7.10 Uhr und dauerte 3 Stunden. An Bord kann man in aller Ruhe frühstücken oder noch einmal eine Runde dösen, je nachdem wie anstrengend die Nacht zuvor war.

Hafen Las Palmas
Fähre nach Fuerteventura
Rauf auf die Fähre nach Fuerteventura
Blick auf Las Palmas
Fähre nach Fuerteventura

6.30 Uhr am Hafen von Las Palmas

Rauf auf die Fähre

Motorrad gesichert

Las Palmas in der Morgendämmerung

10.15 Uhr Ankunft der Fähre in Fuerteventura

  • Las Palmas in der Morgendämmerung
  • Ankunft der Fähre in Fuerteventura

Im Hafen von Morrojable wurde ich mit herrlichem Sonnenschein begrüßt, was meine Reiselust noch mehr steigerte. Zunächst fuhr ich zum Frühstücken in die Innenstadt und suchte mir ein nettes Café. Morrojable ist die größte Stadt im Süden der Insel und ein beliebtes Ziel für sonnenhungrige Touristen. Der Grund ist die touristische Erschlossenheit und kilometelange Strände die bis zur Küste von Jandia reichen.

Morro Jable Fuerteventura

Nach einem kurzen Frühstück und anschließender Stadtbesichtigung, setzte ich meine Reise fort. Nach ungefähr 10 Minuten Autobahnfahrt gelangte ich an die Costa Calma. Bereits von der Autobahn sah ich die riesigen hell in der Sonne schimmernden Strände und das türkise Meer – so z.B. der Strand von Sotavento (Playa von Sotavento) – einfach unglaublich! Für Surfer und Strandläufer ein Paradies! Ich entschloßdiesen herrlichen Ort eine Weile zu genießen – den Alltag vergessen ist hier kein Problem. Hier hätte ich stundenlang sitzen und den Surfern zuschauen können, einfach traumhaft… man glaubt kaum, dass es innerhalb von Europa solche Strände gibt! Unberührte Natur soweit das Auge reicht…goldgelber Sand, Meeresrauschen und sonst nichts…

Impressionen von Fuerteventura

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Die Insel Fuerteventura an sich ist eher karg und wüstenartig und die Vegetation ist auf Grund der geringen Niederschlagsmengen daran gewöhnt mit wenig bzw. sehr wenig auszukommen. Und dennoch gelingt es der Natur den Betrachter zu faszinieren.Für mich und meine Harley war die Insel ideal, die Straßen sind gut ausgebaut, oftmals langgezogen und es gab kaum Verkehr. Große Strecken fuhr ich entlang der schroffen Küste, das Meer mit seiner Weite als Orientierung stets im Blick. Das Wetter war bestens und so war es eine wirkliche Freude meine kleine „Schwarze“ über den grauen Asphalt fliegen zu lassen.

Der Norden

Im Norden von Fuerteventura erwarteten mich wieder faszinierende Bilder: türkises Meer, imposante Dünen und bizarre Sandverwehungen. Und selbstverständlich findet man auch hier wieder die unzähligen Windsurfer und Kiter, und wer es gerne einmal selbst versuchen möchte, der kann sich hier völlig unkompliziert ein Brett und einen Surflehrer mieten und seine ersten Gleitversuche starten.

In Corralejo setzte ich mein „Inselhopping“ fort und ließ mich mit der Fähre nach Playa Blanca bringen. Die Überfahrt in den beliebten Touristenort im Süden Lanzarotes dauerte gerade mal 30 Minuten und lohnt sich auf jeden Fall. Lanzarote ist ähnlich karg wie Fuerteventura, bietet aber imposantere Vulkanlandschaften und als einzige Kanareninsel schwarze Strände!

Corralejo, Fuerteventura

Alles in allem hat sich mein kleiner Wochenendausflug wirklich gelohnt. Ich habe vieles Neue kennengelernt, vieles nette Menschen kennengelernt und meine Abenteuerlust ist wieder mal für eine kleine Weile ruhig gestellt :) Wer Zeit und Lust hat, dem kann ich den Ausflug sehr empfehlen – man kann ihn selbstverständlich auch mit dem Auto oder ganz zu Fuß unternehmen!

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